31. Mai – 3. Juni BIBELWERKSTATT: Krankheit, Heilung und der Glaube
Eines der großen Ratsel des Lebens ist die Krankheit: Warum trifft es den einen und den anderen nicht? Was kann ich tun, um wieder gesund zu werden? Und was ist der Wert des Lebens, wenn man auf all das verzichten muss, was es einmal lebenswert gemacht hat?
Für gläubige Menschen aber gibt es noch weitere Fragen, oft bohrend und schmerzhaft: Wie passt Krankheit zu Gottes Liebe? Hat Jesus nicht alle geheilt? Und was kann ich tun, um auch eine Glaubensheilung zu erfahren? Zu der körperlichen Not kommt so für den Gläubigen noch eine innere Not dazu. Nicht nur, dass die Krankheit ihn fordert; oft fuhlt er sich gerade da von Gott alleingelassen, wo er ihn am dringendsten bräuchte.
Für diese Fragen gibt es eine wirksame Medizin: Seit Jahrtausenden hat die Bibel Kranken Rede und Antwort gestanden, hat in schlaflosen Nächten getröstet und an Kinderbetten Halt gegeben. Und immer wieder hat sie ermutigt, mit Heilungen durch den Glauben zu rechnen.
In dieser Bibelwerkstatt werden wir Jesus über die Schulter schauen, wie er mit Kranken umgegangen ist. Wir werden seine Macht über Krankheit sehen. Und wir werden fragen, ob Jesus alle geheilt hat und ob er das noch heute tut. Und während wir so um Antworten ringen, werden wir erleben wie heilsam, ermutigend und stärkend Gottes Wort ist, die Bibel.

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Hallo, hier findest Du in kurzer Form eine Übersicht der nächsten Termine in unserer Gemeinde. Fühl Dich frei einfach mal hereinzuschauen. Unsere GoDi beginnen am Sonntag um 10.30 Uhr und dauern gewöhnlich bis ca. 11.45 […]
Hier findest du die aktuelle Ausgabe des Gemeindebriefs
Warum sagt man eigentlich von Christen, sie würden Jesus „nachfolgen“?
Und was bedeutet es, wenn von „Jüngerschaft“ die Rede ist?
Zur Zeit von Jesus wollten die Schüler eines Rabbis selbst einmal Rabbi werden.
„Aufstieg durch Bildung“, sozusagen. Bei Jesus aber war das anders: Seine
Jünger blieben Schüler und nie sollten sie seine Stelle einnehmen! Viele der
Rabbis damals waren auch ortsfest in Jerusalem oder an einer Synagoge, Jesus
aber war ein Wanderprediger, der seine Schüler mit den Worten auswählte
„Folge mir nach“. Wer von Jesus lernen wollte, der musste buchstäblich hinter
ihm her laufen.
Und so ist das bis heute: Auch wir Christen sind lebenslang Schüler von Jesus.
Auch wir folgen ihm nach – selbst mit fester Wohnadresse in Haiger. Bis heute
ist das das Modell und der Anspruch, um ein Schüler von Jesus zu sein. Bis
heute liegt die Kraft und Freude des Glaubens in der von Jesus abhängigen
Jüngerschaft!
Aber ist das bei uns auch so? Schnell wird der Glaube traditionell, gewohn-
heitsmäßig und bequem. Oft gilt man schon als guter Christ, wenn man sonn-
tags zur Kirche geht und nicht bei groben Sünden ertappt wird. Doch ohne
die Bindung an Jesus, ohne wache Lernbereitschaft bleibt nur ein trauriges
Christsein ohne jede Ausstrahlung ….
Und darum wollen wir uns im Jahr 2025 dem Thema „Jüngerschaft“ zuwen-
den und uns von Jesus wieder einladen lassen, ihm neu nachzufolgen. Ab
dem 5. Februar werden wir dafür den achtwöchigen Kurs „Komm, folge mir
nach!“ durchführen – begleitet von den Predigten. Auch die Hauskreise und
Kleingruppen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen; sie bekommen dafür
das Material und die fertigen Stundenentwürfe.
Lohnt sich das? Solltest du da mitmachen? Dazu fällt mir nur der alte Witz
ein: Kommt ein Spaziergänger an einem Angler vorbei, bleibt einige Minuten
stehen und sagt dann: „Ich kann mir nichts Langweiligeres vorstellen als zu
Angeln.“ Der Angler antwortet trocken: „Doch, zuzusehen!“ In diesem Sinne:
Lasst uns erwartungsvoll die Angel auswerfen und gespannt schauen, was
Gott uns für einen Fang schenkt!
Christian Pestel


